1892

DIE GEBURTSSTUNDE DER OBERÖSTERREICHISCHEN STROMVERSORGUNG

Oberbaurat Dr. h. c. Ing. Josef Stern und Ing. Franz Hafferl gründen 1882 die Wiener Baufirma und das Ingenieurbüro Stern & Hafferl, das sich vorwiegend dem Bahnbau...
Oberbaurat Dr. h. c. Ing. Josef Stern und Ing. Franz Hafferl gründen 1882 die Wiener Baufirma und das Ingenieurbüro Stern & Hafferl, das sich vorwiegend dem Bahnbau widmet. In den folgenden Jahren wird das Unternehmen in das Salzkammergut nach Gmunden verlegt. 1892 beginnt die Planung des Dampfkraftwerkes St. Wolfgang. Das ist die Geburtsstunde der öffentlichen Stromversorgung in Oberösterreich.
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1905

DIE DAMPFZENTRALE ST. WOLFGANG

Das Kraftwerk St. Wolfgang nimmt mit einer Leistung von 25 PS (18 kW) den Betrieb auf. Der erzeugte Strom dient zur Beleuchtung des Schafberghotels, der neu erschlossenen...
Das Kraftwerk St. Wolfgang nimmt mit einer Leistung von 25 PS (18 kW) den Betrieb auf. Der erzeugte Strom dient zur Beleuchtung des Schafberghotels, der neu erschlossenen Wetterlochhöhlen und des Marktes St. Wolfgang. Am 13. August 1894 geht das Wärmekraftwerk Gmunden in Betrieb und versorgt die Lokalbahn. 1902 folgt das erste Wasserkraftwerk des Unternehmens, das Traunfallkraftwerk. Die erste Überlandleitung Oberösterreichs bringt den Strom nach Gmunden. Die Gmundner Aktienbrauerei ist einer der ersten Kunden.
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1908

KRAFTWERK STEYRDURCHBRUCH – PERLE AN DER STEYR

Das Kraftwerk Steyrdurchbruch ist die Perle des Steyrtales und das schönste Jugendstilkraftwerk der Welt. Im Auftrag der Firma Hofmann wird es vom Architekten Mauriz Balzarek,...
Das Kraftwerk Steyrdurchbruch ist die Perle des Steyrtales und das schönste Jugendstilkraftwerk der Welt. Im Auftrag der Firma Hofmann wird es vom Architekten Mauriz Balzarek, einem Schüler Otto Wagners, geplant. Balzarek fügt das Bauwerk perfekt in seine Umwelt ein. Es erinnert an ein „römisches Theater“.

Im Inneren inszeniert Balzarek die moderne Technik Elektrizität: Der Raum ist mit einer gegliederten Kassettendecke, kostbaren Fliesen und Pflaster ausgestattet.

Die Gliederung des Raumes mit dem Maschinenpodium und der erhaben angeordneten Schalttafel aus Metall, Messing und Marmor sind Symbole der Moderne und der neuen Energie. Die Generatoren haben ihre eigene Ästhetik.

1977 übernimmt die OKA das Kraftwerk von der Firma Hofmann.
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1909

VERTRAUEN IN DIE ELEKTRISCHE ENERGIE

Das wachsende Vertrauen in die elektrische Energie führt zu einer Steigerung des Stromverbrauches. Die Anzahl der Kraftwerke steigt. Die vom k.k. Gewerbeförderungsamt herausgegebene...
Das wachsende Vertrauen in die elektrische Energie führt zu einer Steigerung des Stromverbrauches. Die Anzahl der Kraftwerke steigt. Die vom k.k. Gewerbeförderungsamt herausgegebene Statistik zeigt alle Kraftwerke, die 1909 bereits gewerbsmäßig Strom abgeben. Gleichzeitig nimmt das öffentliche Interesse zu. Das Land Oberösterreich beteiligt sich in einer Höhe von einer Million Kronen an der 1905 gegründeten „Elektrizitätswerke Stern & Hafferl AG“. Der 1. Weltkrieg und die folgenden schwierigen wirtschaftlichen Zeiten bringen einen empfindlichen Rückschlag für den Ausbau der Stromversorgung.
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1920

DIE OWEAG

Um den Bau von Großkraftwerken zu fördern, kommt es 1918 zur Gründung der „Oberösterreichischen Wasserkraft Ges.m.b.H“, die Kapital für den Bau von Wasserkraftwerken...
Um den Bau von Großkraftwerken zu fördern, kommt es 1918 zur Gründung der „Oberösterreichischen Wasserkraft Ges.m.b.H“, die Kapital für den Bau von Wasserkraftwerken aufbringen sollte. Am 19.7.1920 kommt es zur Umwandlung in die „Oberösterreichische Wasserkraft und Elektrizitäts- AG“ (OWEAG). Das Kraftwerk Partenstein geht in Planung.

Neben der Stern & Hafferl AG entsteht damit ein zweites überregionales Elektrizitätsunternehmen in Oberösterreich. Der renommierte Linzer Anwalt Dr. Carl Beurle, Gründer der TEG (Tramway- und Elektrizitätsgesellschaft Linz) und Mitglied des Reichstages, ist einer der wichtigsten Motoren der neuen Gesellschaft.
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1924

DAS WASSERKRAFTWERK PARTENSTEIN

Mit Partenstein wird österreichische Stromgeschichte geschrieben. Es ist damals das erste und modernste Großwasserkraftwerk Österreichs und auch das größte Kraftwerksprojekt...
Mit Partenstein wird österreichische Stromgeschichte geschrieben. Es ist damals das erste und modernste Großwasserkraftwerk Österreichs und auch das größte Kraftwerksprojekt der Ersten Republik. Gleichzeitig wird die erste 110 kV-Leitung von Partenstein nach Linz/Wegscheid und weiter nach Wien errichtet. Der oberösterreichische Maler und Grafiker Klemens Brosch (1894 – 1926) hat den Bau von Partenstein in Zeichnungen festgehalten.

1924 ist die Geburtsstunde des Kraftwerks Timelkam. Beide Kraftwerke sind Entwürfe von Mauriz Balzarek.

Die erste Ausbaustufe des Speicherkraftwerkes Ranna nimmt 1925 den Betrieb auf.
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1929

DIE ÖSTERREICHISCHE KRAFTWERKE AG

Am 19. Oktober 1929 kommt es zur Vereinigung der Elektrizitätswerke Stern & Hafferl AG und der OWEAG zur „Österreichischen Kraftwerke Aktiengesellschaft“...
Am 19. Oktober 1929 kommt es zur Vereinigung der Elektrizitätswerke Stern & Hafferl AG und der OWEAG zur „Österreichischen Kraftwerke Aktiengesellschaft“ (ÖKA). Das Interessensgebiet des Unternehmens erstreckt sich über die Grenzen des Bundeslandes Oberösterreich hinaus (von Salzburg bis Wien).

Der Anlagenstand der ÖKA zählt zu diesem Zeitpunkt 12 Wasserkraftwerke und 2 Dampfkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 85.000 kW, 342 Trafostationen und 1.850 km Hoch- und 1.400 km Niederspannungsleitungen. Dem Bestreben der Firma, sich österreichweit noch stärker zu etablieren, wird durch die 1929 einsetzende Wirtschaftskrise die materielle Grundlage entzogen.
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1941

KRAFTWERKE OBERDONAU – DIE NS-ZEIT

Nach dem Anschluss Österreichs an das Großdeutsche Reich am 13. März 1938 verändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Österreich wird in das deutsche System,...
Nach dem Anschluss Österreichs an das Großdeutsche Reich am 13. März 1938 verändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Österreich wird in das deutsche System, das letztlich auf den Krieg ausgerichtet ist, eingegliedert. Die neue Wirtschaftsdoktrin lässt Großbetriebe wie die Hermann Göring Werke in Linz (VÖEST) oder die Stickstoffwerke errichten.

1941 wird die ÖKA in „Kraftwerke Oberdonau AG“ (KOA) umbenannt. Das Unternehmen expandiert nach Böhmen und erwirbt von der Südböhmischen Elektrizitäts AG das Versorgungsgebiet um Kaplitz und Krumau.

Wasserkraft (Enns, Inn und Kaprun) und Wärmekraft (Timelkam) werden ausgebaut. Zunehmend sind Zwangsarbeiter und KZ- Häftlinge auf den Baustellen eingesetzt.
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1943

BEGINN DER LEHRLINGSAUSBILDUNG

Die Lehrwerkstätte in Gmunden wird 1943 gegründet. Seit dieser Zeit wurden 1173 (2008) Lehrlinge in Elektro- und Maschinenbau und als Bürokauffrau/mann ausgebildet.

Die...
Die Lehrwerkstätte in Gmunden wird 1943 gegründet. Seit dieser Zeit wurden 1173 (2008) Lehrlinge in Elektro- und Maschinenbau und als Bürokauffrau/mann ausgebildet.

Die Lehrlingsausbildung ist ein wichtiger Baustein in der Firmenkultur. Mehr als 600 Mitarbeiter kommen aus der Lehrwerkstätte. Stolz sind unsere Lehrlinge auf die zahlreichen Auszeichnungen, die sie erhalten haben. Die hohe Wertschätzung für eine gute Ausbildung der Jugend hat die Energie AG durch den Neubau des Lehrlingswohnhauses 2006 einmal mehr gezeigt.
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1947

DER WIEDERAUFBAU UND DIE OKA ALS LANDESGESELLSCHAFT

Mit einfachsten Mittel muss in den Nachkriegsjahren der Wiederaufbau in Angriff genommen werden. Zerstörte Schaltanlagen, Leitungen und Trafostationen werden möglichst...
Mit einfachsten Mittel muss in den Nachkriegsjahren der Wiederaufbau in Angriff genommen werden. Zerstörte Schaltanlagen, Leitungen und Trafostationen werden möglichst rasch wieder in Stand gesetzt.

Im zweiten Verstaatlichungsgesetz von 1947 wird die Elektrizitätsversorgung Österreichs völlig neu geordnet – das Unternehmen wird zur oberösterreichischen Landesgesellschaft mit dem Namen „Oberösterreichische Kraftwerke AG“ (OKA).

Der Marshall-Plan mit seinem ERP (European Recovery Program) Fond ist die wichtigste Finanzierungsquelle des Kraftwerksbaus in Österreich. Ab 1953 holt Österreich wirtschaftlich schnell auf.
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1950

DER WEG ZUM WOHLSTAND

Österreich ist nach dem Krieg größter Erdölproduzent Europas hinter Rumänien und sieht sich in Verbindung mit der Wasserkraft als Kraftkammer Europas.

Ab 1953...
Österreich ist nach dem Krieg größter Erdölproduzent Europas hinter Rumänien und sieht sich in Verbindung mit der Wasserkraft als Kraftkammer Europas.

Ab 1953 wächst Österreichs Wirtschaft rasant, bis zu Beginn der 60er Jahre um mehr als 9% pro Jahr. Stabile politische und wirtschaftliche Verhältnisse bringen Wohlstand.

Eine massive Elektrifizierung der Wirtschaft und der Haushalte setzt ein. Elektroherd, Waschmaschine, Radio und später Fernseher werden massiv beworben und mit Kreditaktionen unterstützt. Auch in der Landwirtschaft bringt der Strom große Erleichterungen.

Das Stromnetz wird ausgebaut, neue Kraftwerke werden errichtet und bestehende modernisiert.

Die OKA baut Kraftwerke und investiert vor allem in das Stromnetz. Das Kraftwerk Timelkam wird erweitert (1964), in Riedersbach kommt ein neuer Kohleblock (1969) und die erste Gasturbine geht 1975 in Timelkam in Betrieb. Das Kraftwerk Ranna (1954) wird erweitert und Gmunden (1969) gebaut. An der neuen Ennskraftwerke AG ist das Unternehmen beteiligt.
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1964

MUSIK DER ENERGIE AG

Die Idee, eine Musikkapelle zu gründen, geht auf das Jahr 1964 zurück. Der OKA-Marsch wird komponiert. Seit dieser Zeit ist die Musik ein fixer Bestandteil bei Jubiläumsfesten,...
Die Idee, eine Musikkapelle zu gründen, geht auf das Jahr 1964 zurück. Der OKA-Marsch wird komponiert. Seit dieser Zeit ist die Musik ein fixer Bestandteil bei Jubiläumsfesten, Benefizveranstaltungen, innerbetrieblichen Feiern und Kraftwerkseröffnungen. Das Orchester ist heute mit rund 65 aktiven Musikern in ganz Österreich und im Ausland bekannt. Die Kapelle gilt als traditioneller Botschafter der Energie AG und als Bewahrer der aktiven österreichischen Blasmusik auf höchstem Niveau.
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1979

DER START IN EINE NEUE ZEIT

Die OKA erkennt rechtzeitig die Zeichen der Zeit. Mit einer Satzungsänderung im Jahr 1979 kommen neue Geschäftsfelder.

Zur Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie...
Die OKA erkennt rechtzeitig die Zeichen der Zeit. Mit einer Satzungsänderung im Jahr 1979 kommen neue Geschäftsfelder.

Zur Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie kommen Energien jeglicher Art, sowie die Errichtung und der Betrieb der dafür erforderlichen Einrichtungen (Fernwärmenetze, neue Energietechniken).

In Riedersbach entsteht 1981 das erste Fernwärmenetz, technisches Wissen im Bereich der Verbrennungsanlagen wird in die thermische Abfallverwertung eingebracht, die Wärmepumpe wird forciert. Das Unternehmen baut das Kraftwerk Riedersbach-2 und die Wasserkraftwerke in Salzburg und an der Traun.
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1981

WÄRMEPUMPE

Besondere Verdienste hat sich das Unternehmen um die erfolgreiche Durchsetzung der Wärmepumpe in Oberösterreich erworben. Bereits 1981 startet die OKA die „Aktion...
Besondere Verdienste hat sich das Unternehmen um die erfolgreiche Durchsetzung der Wärmepumpe in Oberösterreich erworben. Bereits 1981 startet die OKA die „Aktion Wärmepumpe“, die die Stromkunden auf die Energieeinsparungsmöglichkeiten durch Nutzung der Umgebungswärme aufmerksam macht. Der Siegeszug der Wärmepumpe beginnt.
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1985

SONNENSTROM

Bei der Einführung der Photovoltaik, der direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, ist die OKA ebenfalls federführend. Das Unternehmen engagiert sich...
Bei der Einführung der Photovoltaik, der direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, ist die OKA ebenfalls federführend. Das Unternehmen engagiert sich seit 1985 auf dem Gebiet der Photovoltaik. 1989 eröffnet die OKA das Sonnenkraftwerk am Loser etwas später die Anlage an der Autobahn bei Seewalchen.
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1988

ELEKTROAUTO

In Zusammenarbeit mit der Universität Leoben wird ein Fiat „Panda“ mit Elektroantrieb ausgerüstet und im Praxistest erprobt. Die Austro Solar, eine Rallye der...
In Zusammenarbeit mit der Universität Leoben wird ein Fiat „Panda“ mit Elektroantrieb ausgerüstet und im Praxistest erprobt. Die Austro Solar, eine Rallye der österreichischen Elektrizitätswirtschaft, fördert diese Entwicklung.
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BIOMASSE

Bereits Ende der 80er Jahre erkennt die OKA die künftige Bedeutung der Biomasse als Energieträger. Umfangreiche Studien zeigen die Chancen dieser Energie auf. Das Unternehmen...
Bereits Ende der 80er Jahre erkennt die OKA die künftige Bedeutung der Biomasse als Energieträger. Umfangreiche Studien zeigen die Chancen dieser Energie auf. Das Unternehmen beteiligt sich an dem Fernwärme- und Biomasseprojekt Aschach an der Donau und Hartkirchen. Im April 2006 eröffnet Österreichs größtes Biomassekraftwerk in Timelkam.
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1988

RIEDERSBACH: „KUNST IM KRAFTWERK“

Seit 1988 stellen in der Galerie des Kraftwerkes jedes Jahr zeitgenössische Künstler aus. „Kunst im Kraftwerk“ ist ein Fixpunkt in der Kulturlandschaft des...
Seit 1988 stellen in der Galerie des Kraftwerkes jedes Jahr zeitgenössische Künstler aus. „Kunst im Kraftwerk“ ist ein Fixpunkt in der Kulturlandschaft des „Dreiländerecks“ Oberösterreich – Salzburg – Bayern.

Im Jahre 1989 wird das Stahlsymposium ins Leben gerufen. Internationale Stahlkünstler machen jedes Jahr aus der Gipshalle ein Atelier der Stahlkunst. Mittlerweile ist der Skulpturenpark auf mehr als 200 Werke angewachsen und weit über die Grenzen Oberösterreichs bekannt. Diese Kulturinitiative wird mehrfach mit dem Kunstförderungspreis der österreichischen Wirtschaft, dem Maecenas ausgezeichnet. Mit der Stilllegung des Kohlekraftwerkes wird das Projekt vorübergehend eingestellt und über eine Weiterführung in abgewandelter Form nachgedacht.
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INTERNATIONALE FOTOKUNST

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Die Fotokunst ist seit Jahren ein sichtbares Zeichen der Kulturförderung des Unternehmens.

1989

WELSER ABFALLVERWERTUNG

Das Land Oberösterreich beschließt 1987 eine thermische Abfallverwertungsanlage zu errichten. Daraufhin wird 1989 die Welser Abfallverwertung gegründet, eine Gesellschaft...
Das Land Oberösterreich beschließt 1987 eine thermische Abfallverwertungsanlage zu errichten. Daraufhin wird 1989 die Welser Abfallverwertung gegründet, eine Gesellschaft an der die Energie AG beteiligt ist. 1985 geht die Anlage in Wels in Betrieb und wird 1997 zu 100 % von der Energie AG übernommen.

1991 erweitert das Unternehmen seinen Entsorgungsbereich mit Gründung der Abfall-Verwertungs-Entsorgungs Ges.mb.H. Erstmals wird die Marke AVE präsentiert.
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1996

LAMBACH – EIN KRAFTWERK REGT AUF

1996 beginnt nach langen Verhandlungen der Bau des Kraftwerkes Lambach. Vom ersten Tag an wird von Kraftwerksgegnern die Baustelle besetzt. Wegen eines Formalfehlers in einem...
1996 beginnt nach langen Verhandlungen der Bau des Kraftwerkes Lambach. Vom ersten Tag an wird von Kraftwerksgegnern die Baustelle besetzt. Wegen eines Formalfehlers in einem Bescheid kommt es zu einer Zwangspause. Das Unternehmen positioniert sich mit einer neuen Kommunikationsstrategie: Demokratiepolitische Grundsätze werden festgelegt. Sie bilden bis heute die Grundlage für alle Großinvestitionen. Architekt Othmar Haider gelang es vorbildlich, das Kraftwerk in die barocke Umgebung einzubinden. Lambach geht im Einvernehmen mit der Bevölkerung und Gemeinden im Jahr 2000 in Betrieb.
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1997

HAUS DER ZUKUNFT

Am 25. April 1997 beginnt in Schmiding die Energiezukunft. Das futuristisch anmutende Gebäude wird nach den Grundsätzen der Solararchitektur gebaut. Bauen und Wohnen mit...
Am 25. April 1997 beginnt in Schmiding die Energiezukunft. Das futuristisch anmutende Gebäude wird nach den Grundsätzen der Solararchitektur gebaut. Bauen und Wohnen mit der Sonne stehen dabei im Mittelpunkt. Neueste Energietechnik wird greifbar und erlebnisreich präsentiert. Gleichzeitig ist das „Haus der Zukunft“ ein starkes Symbol für die neue und bis heute gelebte Kundennähe des Konzerns.
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1999

Dort, wo der Name OKA zu finden war, steht nun Energie AG Oberösterreich

Dort, wo der Name OKA zu finden war, steht nun Energie AG Oberösterreich.
Sämtliche Gebäude, technische Einrichtungen und Fahrzeuge werden in kürzester Zeit mit...
Dort, wo der Name OKA zu finden war, steht nun Energie AG Oberösterreich.

Sämtliche Gebäude, technische Einrichtungen und Fahrzeuge werden in kürzester Zeit mit dem neuen Energie AG Logo beschildert und beschriftet: Rund 85 Umspannwerke und Kraftwerke, 4.100 Trafostationen, 3.700 Masttrafostationen, 55.000 Kabelanschlusskästen, 2.200 Hochspannungsmasten. Die Geschäftspapiere werden auf das neue Erscheinungsbild umgestellt. Schritt für Schritt erhält das Unternehmen eine neue Struktur.

ENERGIE AG – DER WEG NACH EUROPA

Mit 1. Jänner 1999 gibt es in Oberösterreich ein „neues“ Unternehmen. Aus der Oberösterreichischen Kraftwerke AG (OKA) wird die Energie AG Oberösterreich.

Doch nicht nur Name und Erscheinungsbild wurden verändert: Die Energie AG tritt fit in den liberalisierten Strommarkt Europas ein. Sie forciert ihre Geschäftsfelder Elektrizität, Gas, Wärme, Entsorgung, Wasser und Telekommunikation. Als Infrastrukturkonzern beginnt das Unternehmen seine Chancen am europäischen Markt wahrzunehmen. Imagewerbung und Kundenkommunikation bekommen einen neuen Stellenwert.
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2000

ZEITUNGEN IM WANDEL

Die interne und externe Kommunikation...
Die interne und externe Kommunikation ist immer ein Schwerpunkt des Unternehmens. Die verschiedenen Publikationen, angefangen von Stern & Hafferl und ÖKA, über die OKA Hauszeitung, OKA Information, OKA intern bis hin zum Netzwerk sind zeitgeschichtliche Zeugen. 1974 erscheint erstmals die OKA Kundenzeitung (heute Energie AG aktuell).
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SOS-KINDERDORF

Sozialsponsoring aber auch Energie-effizienz...
Sozialsponsoring aber auch Energie-effizienz sind beim SOS-Kinderdorf in Altmünster Leitgedanke. Dieses Niedrigenergiehaus, das Jugendliche beheimatet, nützt über eine Wärmepumpe gespeicherte Sonnenenergie aus der Erde und Abwärme aus den Räumen. Im Jahr 2000 wird das Projekt mit dem ersten weltweit ausgeschriebenen Energiesparpreis, dem Energy Globe 2000, ausgezeichnet. Der Schauspieler Klaus Wildbolz, bekannt durch die Fernsehserie „Schlosshotel Orth“, übernimmt die Patenschaft.
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ENERGIE AG MACHT SCHULE

Bildung und Wissen unserer Kinder sind...
Bildung und Wissen unserer Kinder sind ein entscheidendes Kapital für die Zukunft. Bereits seit Mitte der 1970er Jahre ist die Zusammenarbeit mit Schulen ein Anliegen des Unternehmens. Maßgeschneiderte Schulunterlagen, Lehrerfortbildungen aber auch persönliche Kontakte mit Schülern und Lehrern speziell bei Kraftwerksführungen oder in der Erlebnis Welt Energie in Timelkam sind wesentliche Teile der Kommunikation.
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2001

DIE ENERGIE AG SPORTFAMILIE

Seit der Liberalisierung des Strommarktes 1999 ist die Energie AG auch professionell im Sportsponsoring aktiv. Ein sportlicher Höhepunkt stellt das „Weltmeisterjahr“...
Seit der Liberalisierung des Strommarktes 1999 ist die Energie AG auch professionell im Sportsponsoring aktiv. Ein sportlicher Höhepunkt stellt das „Weltmeisterjahr“ 2001 dar. Hannes Trinkl fährt in der Abfahrt in St. Anton zum Weltmeistertitel und der leichte Ruder Vierer gewinnt ebenfalls die Goldmedaille bei der Ruder WM in Luzern!

Nach und nach werden junge oberösterreichische Sporttalente in die Energie AG Sportfamilie aufgenommen. Der Familiengedanke, die optimale Betreuung und das positive Umfeld bieten den Mitgliedern eine perfekte Umgebung, um sich auf ihre Sportart zu konzentrieren.

www.sportfamilie.at
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2004

ENERGIE – ENTSORGUNG – WASSER

Der Energiebereich der Energie AG Oberösterreich stützt sich auf drei Säulen: Das Stromgeschäft, die Wärme und die Gaswirtschaft, seit das Unternehmen die Ferngas Oberösterreich...
Der Energiebereich der Energie AG Oberösterreich stützt sich auf drei Säulen: Das Stromgeschäft, die Wärme und die Gaswirtschaft, seit das Unternehmen die Ferngas Oberösterreich zu 100% übernommen hat. Die Stromerzeugung stützt sich zu 80% auf eigene Kraftwerke und Beteiligungen. Fernwärme wird von den Wärmekraftwerken Riedersbach, Timelkam und Kirchdorf ausgekoppelt, dazu kommen Fernwärmeanlagen im Ausland.

Die Tochterfirma AVE ist ein führendes Entsorgungsunternehmen in Österreich aber auch Marktführer in der Tschechischen Republik und in Ungarn. Die Slowakei, Rumänien und die Ukraine sind weitere Ziele, ebenso der süddeutsche Raum. In der Tschechischen Republik hat das Unternehmen für viele Gemeinden die Wasserver- und Entsorgung übernommen.
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25 JAHRE FLIEGERREGIMENT-PARTNERSCHAFT

Seit 1979 bekennen sich das Fliegerregiment 3, die OKA und heute die Energie AG zur engen Zusammenarbeit. Partnerschaftspflege, gegenseitiges Verständnis, Förderung von...
Seit 1979 bekennen sich das Fliegerregiment 3, die OKA und heute die Energie AG zur engen Zusammenarbeit. Partnerschaftspflege, gegenseitiges Verständnis, Förderung von Gemeinsamkeiten und Austausch von Information bilden dabei einen Schwerpunkt.

Darüber hinaus pflegt das Unternehmen auch Partnerschaften mit z.B. der Feuerwehr, dem Roten Kreuz, dem Nationalpark Kalkalpen u.a..
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2006

DIE HOLDING MIT 12 GESELLSCHAFTEN

Nach weniger als einem Jahr Planungs- und Vorbereitungszeit hat die Energie AG Oberösterreich am ersten Oktober 2006 die umfangreichste und tiefstgreifende Strukturänderung...
Nach weniger als einem Jahr Planungs- und Vorbereitungszeit hat die Energie AG Oberösterreich am ersten Oktober 2006 die umfangreichste und tiefstgreifende Strukturänderung in der damals 114-jährigen Unternehmensgeschichte vollzogen. Der Konzern präsentiert sich nun als Holding mit 11 Steuerungseinheiten und 12 weitgehend eigenverantwortlichen Einzelgesellschaften.

Die Energie AG hat sich dadurch vom regionalen Stromversorger zu einem wichtigen zentraleuropäischen Player in den Bereichen Energie, Entsorgung und Wasser entwickelt.
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2008

DENKMALSCHUTZPREIS STEYRDURCHBRUCH

Zum 100. Geburtstag erstrahlt das Jugendstiljuwel...
Zum 100. Geburtstag erstrahlt das Jugendstiljuwel Kraftwerk Steyrdurchbruch im neuen Glanz. Das Kraftwerk ist im Originalzustand erhalten. Der Architekt Mauriz Balzarek hat dieses Bauwerk perfekt in seine Umgebung gesetzt und im Inneren die Symbiose zwischen neuer kraftvoller Energie, moderner Technik und Ästhetik vollzogen.

Im Einvernehmen mit dem Denkmalschutz wurden im Vorfeld des Jubiläums die alten Malereien und die Jugendstilleuchten wieder hergestellt. Sie konnten anhand vieler Fotos perfekt rekonstruiert werden. Die Pylonen der Brücke wurden erneuert, ebenso erhielten die Geländer am Unterwasserpodium ihre ursprüngliche Form und Farbe wieder. Dazu kamen umfangreiche Reparaturen am ganzen Kraftwerk, sodass der ursprüngliche Zustand weitgehend wieder hergestellt ist. Diese Leistung wurde mit dem Denkmalschutzpreis 2008 des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.
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ENERGIEEFFIZIENZ DURCH NEUE AMIS ZÄHLERTECHNIK

In den nächsten Jahren werden neue und...
In den nächsten Jahren werden neue und intelligente Stromzähler den bisherigen Induktionszähler ablösen. Die Energie AG beginnt 2008 mit dem großflächigen Probebetrieb im Versorgungsgebiet rund um das Umspannwerk Regau. Rund 10.000 intelligente Stromzähler werden installiert, die vollautomatisch den Stromverbrauch über das Stromnetz an das Rechenzentrum melden. Mit zahlreichen Zusatzfunktionen werden die Stromzähler zur Energie-effizienz-Zentrale im Haushalt und ermöglichen zum Beispiel die Optimierung des eigenen Energieverbrauchs und individuelle und zeit- und leistungsabhängige Tarife.
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GAS

Im Sommer 2008 werden die durch den Ausstieg...
Im Sommer 2008 werden die durch den Ausstieg der OMV freiwerdenden Anteile an der OÖ Ferngas AG unter den oberösterreichischen Miteigentümern aufgeteilt. Die Energie AG stockt ihren Anteil von 50 auf 65 Prozent auf und übernimmt damit die industrielle Führerschaft in der Unternehmensgruppe und erschließt neue Geschäftsfelder.
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BÖRSENGANG ABGESAGT

Der geplante Börsengang der Energie AG...
Der geplante Börsengang der Energie AG wird kurzfristig abgesagt, im Rahmen einer Privatplatzierung wird eine neue Eigentümerstruktur fixiert. Bezug der neuen Konzernzentrale, dem Power Tower, in der Böhmerwaldstraße. Inbetriebnahme des 400 MW-Gas-und-Dampf-Kraftwerkes in Timelkam. Die Anteile an der OÖ. Ferngas AG werden auf 65% erhöht, die Energie AG übernimmt die Mehrheitseigentümerschaft.
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2009

DER POWER TOWER

Mit dem Bau der neuen Konzernzentrale setzt die Energie AG ein international beachtetes Zeichen in den Bereichen Architektur und Energieeffizienz. Der „Energie AG Power...
Mit dem Bau der neuen Konzernzentrale setzt die Energie AG ein international beachtetes Zeichen in den Bereichen Architektur und Energieeffizienz. Der „Energie AG Power Tower“ ist das erste Bürohochhaus der Welt mit Passivhauscharakter. Basierend auf einem einzigartigen Fassadenkonzept, bewährter Wärmepumpentechnik und einem 650 Quadratmeter großen, in die Fassade integriertem Sonnenkraftwerk kommt der Power Tower ohne Anschluss an das Fernwärmenetz oder die Nutzung fossiler Energieträger aus. Herausragend ist auch die Verbindung zwischen energieeffizienten Zweckbau und künstlerischer Gestaltung der Fassade: Die rund 100.000 Einzel-LEDs, die bei Dunkelheit einzigartige Leuchtakzente in der Linzer Skyline setzen, verbrauchen mit maximal 1,4 Kilowattstunden weniger Strom als ein handelsüblicher Staubsauger.

Der Power Tower entspricht auch der Unternehmensphilosophie, aus „Energieeffizienz“ wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Dazu wurde 2007 eine eigene Gesellschaft, die Fair Energy Gmbh, gegründet.
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GuD ANLAGE TIMELKAM

Am Kraftwerksstandort Timelkam werden rund 210 Millionen Euro in ein neues Gas- und Dampf-Kraftwerk investiert. Partner...
Am Kraftwerksstandort Timelkam werden rund 210 Millionen Euro in ein neues Gas- und Dampf-Kraftwerk investiert. Partner bei dem Projekt ist die schweizerische Groupe E. Das neue Kraftwerk hat eine Leistung von 400 Megawatt und erzeugt elektrische Energie für mehr als 700.000 Haushalte. Das Kraftwerk reduziert im Vergleich zum bestehenden Kohlekraftwerk am Standort pro erzeugter Kilowattstunde Strom die CO2-Emissionen um zwei Drittel und die Belastung durch andere Verbrennungsgase um fast 90 Prozent. Das Kraftwerk erreicht den höchstmöglich technischen Wirkungsgrad von rund 59 Prozent. Es ist somit die bedeutendste Energieeffizienzmaßnahme in der Geschichte Oberösterreichs.
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2012

Energie AG unterstützt beim Stromsparen

Mit Beratungsleistungen wie dem Energie-Check, dem Stromspar-Check oder der Thermografie unterstützt die Energie AG ihre Kunden beim verantwortungsvollen und effizienten Einsatz von Energie.

2013

OSTEUROPA-AKTIVITÄTEN

Die Osteuropa-Aktivitäten der Entsorgungs-Sparte werden verkauft. Die Energie AG konzentriert sich auch im Entsorgungsbereich auf den Kernmarkt Österreich.

2014

POWER STRATEGIE 2020

Aufgrund der Verwerfungen auf den Energiemärkten reagiert die Energie AG und richtet sich mit der "PowerStrategie 2020" neu aus. Zentraler Bestandteil ist die...
Aufgrund der Verwerfungen auf den Energiemärkten reagiert die Energie AG und richtet sich mit der "PowerStrategie 2020" neu aus. Zentraler Bestandteil ist die Vollübernahme der OÖ. Ferngas AG und die Integration in den Energie AG-Konzern
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2015

NETZ OBERÖSTERREICH GMBH

Strom- und Gasnetz werden in der Netz Oberösterreich GmbH zusammengeführt.

2016

GLASFASERINTERNET

Die Energie AG öffnet das mehr als 5.000 Kilometer lange Glasfasernetz nach Behörden und Unternehmen auch für Privatkunden. Im Zuge der Breitbandoffensive soll echtes...
Die Energie AG öffnet das mehr als 5.000 Kilometer lange Glasfasernetz nach Behörden und Unternehmen auch für Privatkunden. Im Zuge der Breitbandoffensive soll echtes Glasfaserinternet in den kommenden Jahren flächendeckend ausgebaut werden.
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2017

VORSTANDSWECHSEL

Generaldirektor Leo Windtner legt sein Mandat als Vorstandsvorsitzender nach 22 Jahren zurück. Sein Nachfolger als Generaldirektor wird Werner Steinecker, neuer Technik-Vorstand...
Generaldirektor Leo Windtner legt sein Mandat als Vorstandsvorsitzender nach 22 Jahren zurück. Sein Nachfolger als Generaldirektor wird Werner Steinecker, neuer Technik-Vorstand Stefan Stallinger.
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NEUE GESCHÄFTSFELDER

Mit der voranschreitenden Digitalisierung erschließt die Energie AG auch neue Geschäftsfelder...
Mit der voranschreitenden Digitalisierung erschließt die Energie AG auch neue Geschäftsfelder: Am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerkes Riedersbach wird ein hochmodernes Rechenzentrum errichtet, das die Vorteile der einmaligen Versorgungs-Infrastruktur am Standort nutzt.
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